Hoarder - Vom Putzsimulator im Messie-Keller zum U-Boot-Albtraum

Hoarder beginnt mit einer denkbar unspektakulären Aufgabe und endet an einem völlig anderen Ort. Entwicklerteam byzel, eine interne Truppe innerhalb von Awaken Realms unter der Leitung von Darkwood-Mitschöpfer Gustaw Stachaszewski, lässt uns zunächst das vollgestopfte Haus eines verschwundenen Messie-Ehepaars entrümpeln. Checklisten, Questmarker und klare Ziele geben uns dabei die vertraute Führung eines gewöhnlichen Job-Simulators an die Hand, bis wir am Fuß einer Kellertreppe auf eine Geometrie stoßen, die keinen Sinn mehr ergibt.

Wer sich entscheidet, tiefer zu gehen, verliert langsam jede vertraute Stütze, Questbeschreibungen verzerren sich, die gewohnten Mechaniken des Putzsimulators lösen sich auf. Am Ende der Treppe erwartet uns eine mysteriöse Anlage, die zu unserem neuen Zuhause wird, komplett mit eigenem Tag-Nacht-Zyklus. Von dort aus steuern wir ein U-Boot durch einen lichtlosen Meeresgrund, den wir nur über einen LiDAR-Scanner wahrnehmen können, sammeln geborgene Gegenstände und entscheiden zurück in der Basis, was sich zum Ausbau der Anlage oder zum Vorantreiben der Geschichte eignet. Fast jedes Objekt der physikbasierten Welt lässt sich dabei aufheben, werfen, untersuchen und miteinander kombinieren.

Ein Spiel, das bewusst mit Erwartungen spielt

Hoarder verlässt sich dabei nicht auf eine einzelne Twist-Enthüllung, sondern zieht seine Spannung aus einem stetigen Verschieben der eigenen Regeln. Genau diese Unberechenbarkeit macht den größten Reiz des Konzepts aus.

  • Zwei Spielphasen: Aus einem anfänglich gewöhnlichen Putzsimulator entwickelt sich schrittweise eine völlig andere, horrorlastige Erfahrung in einer geheimnisvollen Anlage.
  • U-Boot-Erkundung: Über einen LiDAR-Scanner navigieren wir durch einen lichtlosen Meeresgrund und bergen Gegenstände, die uns beim Fortschritt helfen.
  • Physikbasierte, taktile Welt: Fast jeder Gegenstand lässt sich aufheben, werfen, untersuchen und kombinieren, was der Umgebung eine ungewöhnlich greifbare Note verleiht.
  • Bewusste Erwartungsumkehr: Das Spiel spielt gezielt mit Genre-Erwartungen, vermeintlich bedrohliche Momente entpuppen sich als harmlos, während sich Gefahr an unerwarteten Stellen versteckt.
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Unser Feature-Fokus: Dass hinter Hoarder mit Gustaw Stachaszewski der Mitschöpfer des Kult-Horrorspiels Darkwood steht, weckt entsprechend hohe Erwartungen an die atmosphärische Tiefe des Projekts. Die Kombination aus Putzsimulator und Horrorspiel gilt dabei als eine der ungewöhnlichsten Genre-Mischungen der jüngeren Zeit, die jeweiligen Fangemeinden beider Genres überschneiden sich normalerweise kaum. Besonders reizvoll ist die eingebaute Wahlmöglichkeit, wer lieber nur genug Geld für einen Traumurlaub verdienen möchte, kann die Geschichte früh beenden, wer stattdessen tiefer gräbt, bekommt ein völlig anderes Spiel geboten.

Hoarder - Status Quo

Hoarder wurde im März 2026 offiziell angekündigt und soll 2027 für PlayStation 5, Xbox Series und auf Steam erscheinen, ein genauer Releasetermin steht derzeit noch aus. Wer das Projekt im Blick behalten möchte, kann es schon jetzt auf die eigene Wunschliste setzen.

Worum geht es in Hoarder?

Hoarder ist ein genreübergreifendes Horror-Adventure, das als harmloser Putzsimulator im Haus eines verschwundenen Ehepaars beginnt und sich über eine geheimnisvolle unterirdische Anlage in eine U-Boot-Erkundung lichtloser Meerestiefen verwandelt.

Hoarder auf einen Blick: Genreübergreifendes Horror-Adventure von byzel (Awaken Realms) · Einzelspieler · Ego-Perspektive · zwei grundlegend verschiedene Spielphasen · U-Boot-Erkundung mit LiDAR-Scanner · Release: 2027