Pinnacle Point: Retro-Survival-Horror auf einer Insel voll kosmischem Grauen

Jahre nach einer gescheiterten Expedition kehrt Aron an den Ort zurück, den er eigentlich hinter sich lassen wollte. Auf der abgelegenen Insel von Pinnacle Point ließ er damals seinen Bruder zurück. Von Schuldgefühlen geplagt, lassen ihn seitdem die Träume nicht los, genauso wenig wie die Stimme, die viel zu sehr nach seinem Bruder klingt. Solo-Entwickler Robin Shen von Ready2Run Games verbindet diese Rückkehr zur Insel mit modernem Survival-Horror und einem düsteren Retro-Look, der sich bewusst an Horrorgames der 90er-Jahre anlehnt.
Auf der Insel suchen wir nach Antworten über die erste Expedition, Arons Bruder und die Menschen, die sich die Macht dieses Ortes zunutze machen wollen. Es bleibt jedoch nicht bei einer Spurensuche, die uns durch Nebel und verlassene Gebäude führt. Die Ressourcen sind knapp, die Bewohner der Insel grotesk und jeder Kampf muss sorgfältig abgewogen werden. Wer zu früh alles einsetzt, steht womöglich genau dann ohne Ausweg da, wenn aus einer seltsamen Erinnerung eine unmittelbare Bedrohung wird.
Nebel, Notizen und knappe Vorräte
Pinnacle Point verbindet die persönliche Ausgangslage von Aron mit klassischem Survival-Horror und einer Insel, die uns ihre Geschichte nur stückweise preisgibt.
- Erkunden unter Druck: Auf der Insel suchen wir nach Hinweisen, lösen Rätsel und stellen uns ihren Bewohnern. Knappe Ressourcen machen aus jeder Begegnung eine Abwägung zwischen Flucht, Vorsicht und gezieltem Einsatz der vorhandenen Mittel.
- 90er-Jahre-Look und wechselnde Perspektiven: Pinnacle Point greift die Bildsprache älterer Survival-Horror-Spiele auf, kombiniert sie aber mit moderner Third-Person-Steuerung. Dynamische und feste Kamerawinkel sollen denselben Ort immer wieder anders wirken lassen – mal als offene Inselstraße, mal als enger Raum, in dem der nächste Blick um die Ecke besser ausbleibt.
- Die Insel erinnert sich: Kryptische Notizen, fragmentierte Erinnerungen und Details in der Umgebung führen uns durch Arons Vergangenheit und die Geschichte der ersten Expedition. Je weiter wir vordringen, desto enger rücken sein zurückgelassener Bruder und die Kräfte der Insel zusammen.
Unser Feature-Fokus: Die abgelegene Insel, eine gescheiterte Expedition und die Suche nach Arons verschollenem Bruder geben Pinnacle Point die Grundlage für einen vielversprechenden Mystery-Krimi im Horror-Gewand. Arons Schuld, ihn damals zurückgelassen zu haben, verleiht der Geschichte eine persönliche Note, während die unheimlichen Vorgänge auf der Insel immer größere Kreise ziehen. Dazu passt der gelungene 90er-Jahre-Retro-Look mit seinen wechselnden Kameraperspektiven, der das kosmische Grauen angenehm altmodisch einfängt.
Pinnacle Point - Status Quo und Demo
Pinnacle Point soll für PC via Steam erscheinen. Ein konkretes Releasedatum gibt es noch nicht. Laut Pressemappe wird derzeit das vierte Quartal 2026 angepeilt. Deutsche Benutzeroberfläche und deutsche Untertitel sowie vollständige Controller-Unterstützung sind angekündigt. Wer Aron auf seinem Weg zurück zur Insel begleiten möchte, kann Pinnacle Point bereits auf die Wunschliste setzen und eine Demo ausprobieren.







