DIVE or DIE: Survival-Roguelite mit Camp-Management und gnadenlosem Unterwasser-Horror

Drei Jahre nachdem uns Dave the Diver mit sonnigem Urlaubsflair und entspanntem Sushi-Management verzaubert hat, schlägt DIVE or DIE: Children of Rain in eine ähnliche spielerische Kerbe, tauscht aber die idyllische Lagune gegen einen Ozean gefüllt mit pechschwarzem Lovecraft-Horror aus. Das französische Drop Rate Studio und Publisher Dear Villagers schicken uns im Spiel auf einen gnadenlosen, 40-tägigen Wettlauf gegen die Zeit, bei dem Ressourcenmanagement, knallharte Roguelite-Mechaniken und die blanke Panik im dunklen Wasser regieren.
Das Setting von DIVE or DIE ist von einem drückenden Fatalismus geprägt: Ein fünf Jahre währender schwarzer Regen hat die Welt fast vollständig überflutet und den Großteil der Menschheit in den Wahnsinn oder den Tod getrieben. Der sogenannte Rainmaker, ein uralter kosmischer Gott, hat ein letztes Ultimatum gestellt: Die Überlebenden haben 40 Tage Zeit, um heilige Relikte aus den Tiefen des Ozeans zu bergen und ihm auf einem Altar zu opfern, andernfalls wird eine finale Flut das letzte Leben auf der Erde auslöschen. Von einem zerbrechlichen, schwimmenden Lager aus entsenden wir unsere Taucher in den sogenannten "Abyssal Pool", um das Überleben der Kolonie für einen weiteren Tag zu sichern.
Dystopisches Camp-Management und blanke Panik unter Wasser
Das Gameplay teilt sich, ganz in der Tradition der Vorbilder, in zwei klar getrennte Bereiche. An der Wasseroberfläche bauen wir unser Camp aus, verteilen Aufgaben an die Überlebenden und craften bessere Ausrüstung. Jede Entscheidung verlangt dabei die Abwägung zwischen dem sofortigen Überleben und der langfristigen Expeditionsvorbereitung, denn jeder Bewohner verbraucht wertvolle Ressourcen. Die zweite Gameplay-Säule sind die täglichen Tauchgänge. Sobald wir ins Wasser springen, verwandelt sich das Spiel in einen knallharten Survival-Horrortrip.
- Der dunkle Zwillingsbruder: DIVE or DIE adaptiert die extrem motivierende Tauch- und Management-Spirale von Dave the Diver, überzieht sie aber mit beklemmendem Cosmic-Horror und Untergangsstimmung.
- Sauerstoff und Wahnsinn: Beim Tauchen gilt es nicht nur, Ressourcen zu sammeln, sondern auch Sauerstoff, Gesundheit und die geistige Stabilität im Blick zu behalten, während mutierte Kreaturen in den Schatten lauern.
- Permadeath und Opferbereitschaft: Der Tod ist in DIVE or DIE endgültig. Kehrt ein Taucher nicht zurück, ist er für immer verloren. Zudem können Überlebende sogar als rituelle Opfer auf dem Altar dargebracht werden, um mehr Zeit zu gewinnen.
- Bedrückende Atmosphäre: Der handgezeichnete Artstyle, wechselndes Wetter und dissonante Sphärenklänge erzeugen eine stetig wachsende, enorm dichte Spannung.
Unser Feature-Fokus: Das Entwicklerstudio hat zwei tief verwurzelte Ängste – die Furcht vor dem tiefen Ozean (Thalassophobie) und kosmischen Horror – perfekt miteinander verzahnt. Besonders faszinierend: Das Spiel nutzt klassische Management-Mechaniken nicht zur Belohnung, sondern zur konstanten Stresserzeugung. Wir verwalten nicht den Wohlstand, sondern den Mangel, und müssen uns bei jedem Tauchgang dem Risiko stellen, mühsam aufgebaute Ausrüstung und Charaktere an die kalte See zu verlieren.
DIVE or DIE - Die Flut kommt im Sommer
Am 21. Juli 2026 wird DIVE or DIE: Children of Rain offiziell für den PC auf Steam und im Epic Games Store erscheinen. Wer nicht so lange warten möchte und schon jetzt testen will, wie nervenaufreibend das Scavenging im trüben, lovecraftschen Fahrwasser ist, kann bereits eine spielbare Demo auf Steam herunterladen. Aber Vorsicht: Nach zehn Ingame-Tagen ist in der Testversion vorerst Schluss.










