THE LIFT: Reparatur-Simulation in einer verlassenen Sci-Fi-Forschungsanlage

THE LIFT: Supernatural Handyman Simulator

Ein Schraubendreher statt einer Schrotflinte soll reichen, um eines der größten wissenschaftlichen Desaster der Menschheit aufzuräumen. In THE LIFT: Supernatural Handyman Simulator von Fantastic Signals erwachen wir als sogenannter Keeper aus einem langen Kälteschlaf und finden das einst hochmoderne Naturwissenschaftliche Institut verlassen und vom Verfall gezeichnet vor. Unsere Aufgabe ist erstaunlich bodenständig: Licht einschalten, Maschinen reparieren, Räume wieder nutzbar machen und dabei herausfinden, was die Forschungsanlage überhaupt in diesen Zustand versetzt hat.

Der namensgebende Aufzug dient dabei als mobile Werkstatt und Basis, mit der wir nach und nach die großen Bereiche des Instituts erreichen. Poststelle, Kommunikationszentrum, Archiv, Bibliothek und Reaktor bilden jeweils eigene Restaurierungsprojekte mit neuen Geräten, Rätseln und Geschichten. Mal genügt es, Möbel wieder zusammenzuschrauben oder kosmischen Glibber zu beseitigen, andernorts müssen wir Stromkreise verstehen, eine Satellitenschüssel für interdimensionale Signale ausrichten oder sogar einen empfindungsfähigen Reaktor wieder zum Leben erwecken.

Maschinen verstehen statt Reparaturen einfach abzuhaken

THE LIFT soll sich weniger um abstrakte Fortschrittsbalken als um die eigentliche Arbeit mit den Geräten drehen. Fantastic Signals möchte uns beobachten, ausprobieren und selbst erkennen lassen, warum eine Maschine nicht funktioniert. Ressourcen, Crafting und Erkundung liefern dafür das nötige Material, sollen aber nicht zum Grind zwischen den interessanteren Reparaturen werden.

  • Geräte wirklich auseinandernehmen: Vom Verkaufsautomaten bis zum Großrechner besitzen Maschinen eigene Funktionsweisen. Bauteile müssen eingesetzt, Verbindungen hergestellt und Probleme verstanden werden, bevor nach der Reparatur wieder sichtbar etwas funktioniert.
  • Strom und Mechanik wiederherstellen: Wir verlegen Kabel, bauen Schaltkreise aus unterschiedlichen Modulen, suchen nach Fehlerströmen und müssen neben der Stromversorgung teilweise auch mechanische Kraft richtig weiterleiten.
  • Seltsame Werkzeuge für seltsame Probleme: Neben gewöhnlichem Werkzeug stehen Geräte zum Aufsaugen von Anomalien, Verkleben von Gegenständen und andere Speziallösungen bereit. Neue Ausrüstung öffnet später zusätzliche Bereiche des Instituts.
  • Schrott wird wieder nützlich: Gefundene Materialien lassen sich recyceln und für benötigte Teile verwenden. Fantastic Signals will das Ressourcenmanagement bewusst etwas entspannter halten, damit die Suche nach Komponenten nicht wichtiger wird als die Reparatur selbst.
  • Geschichte in der Umgebung entdecken: Dokumente, kleine Szenen, versteckte Bereiche und Begegnungen mit den verbliebenen Charakteren sollen erklären, was vor unserer Rückkehr passiert ist. Nach dem jüngsten Playtest möchte das Team dabei stärker auf Environmental Storytelling und weniger auf lange Erklärdialoge setzen.
Füg uns bitte bei Google als bevorzugte Quelle hinzu. Vielen Dank!
Folgen

Unser Feature-Fokus: Fantastic Signals hat inzwischen ziemlich genau herausgearbeitet, wo die Stärke von THE LIFT liegen soll. Im großen Playtest im Juni reparierten 91 Prozent der Befragten alles oder beinahe alles, was sie finden konnten. Besonders gut kamen Aufgaben an, bei denen wir zunächst eine Maschine verstehen, anschließend tatsächlich Hand anlegen und am Ende unmittelbar sehen, was unsere Arbeit verändert hat. Die Konsequenz fasst das Studio selbst mit „More depth, less friction“ zusammen. Maschinen dürfen komplexer werden, das Suchen nach Material und Wühlen durch Inventarmenüs dagegen nicht. Diese Richtung passt hervorragend zur ungewöhnlichen Inspirationsquelle.

Statt sich beim sowjetischen Sci-Fi-Setting vor allem an düsteren Werken wie Roadside Picnic zu orientieren, nennt Studioleiter Ivan Slovtsov ausdrücklich den Strugatzki-Roman Monday Starts on Saturday, in dem Wissenschaftler das eigentlich Unmögliche längst wie normale Büroarbeit behandeln. Genau dieses Gefühl scheint THE LIFT spielerisch einzufangen: Selbst eine interdimensionale Satellitenschüssel oder ein empfindungsfähiger Reaktor ist am Ende vor allem ein weiteres Gerät, das irgendjemand reparieren muss.

THE LIFT - Status Quo

THE LIFT soll 2027 gleichzeitig für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erscheinen. Ursprünglich war noch 2026 vorgesehen, Fantastic Signals verschob die Veröffentlichung jedoch nach dem ersten großen Playtest. Das Feedback habe die geplante Version umfangreicher werden lassen, gleichzeitig entschied sich das Team für einen gemeinsamen Start auf PC und Konsolen.

Der jüngste geschlossene Playtest endete am 22. Juni. Weitere kleinere Tests sind noch für 2026 geplant, bevor im kommenden Jahr erstmals eine öffentliche Demo erscheinen soll. Der nächste größere Auftritt steht allerdings schon unmittelbar bevor: THE LIFT gehört zum bestätigten Line-up der tinyBuild Connect am 14. September 2026, für die Publisher tinyBuild neue Einblicke in das Spiel angekündigt hat.

Worum geht es in THE LIFT?

THE LIFT: Supernatural Handyman Simulator ist eine storygetriebene Reparatur- und Erkundungssimulation in einem verlassenen Forschungsinstitut. Als Keeper bringen wir Räume und ungewöhnliche Maschinen wieder zum Laufen, beseitigen Anomalien und rekonstruieren dabei, was vor unserem Erwachen mit der Anlage geschehen ist.

THE LIFT auf einen Blick: Reparatur- und Immersive-Sim von Fantastic Signals · Publisher: tinyBuild · Einzelspieler · interaktive Maschinen und komplexe Stromkreise · Recycling und Crafting · mobiler Aufzug als Basis · sowjetisch inspirierte Science-Fiction und übernatürliche Anomalien · Release: 2027 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S