100.000 Wishlists und steigend - Am Montag gibt es die Demo und das Release-Datum zu Probably Stolen

Probably Stolen - Cyberpunk Shopkeeper Sim

In den unteren Ebenen einer gewaltigen Raumstation ist die Herkunft einer Ware offenbar eher Verhandlungssache. In Probably Stolen - Cyberpunk Shopkeeper Sim von Questing Goose Studio führen wir einen kleinen Laden zwischen Armut, Korruption und konkurrierenden Fraktionen. Als ehemaliger Plünderer haben wir uns den eigenen Verkaufsraum mit einem großzügigen Kredit gesichert und müssen nun genügend verdienen, um ihn endgültig zu übernehmen, bevor uns die stetig steigende Miete das Geschäft wieder aus der Hand nimmt.

Wer auf der anderen Seite unseres Tresens auftaucht, ist dabei mindestens so wichtig wie die angebotene Ware. Kunden können verdeckte Ermittler, Revolutionäre oder abgestürzte Mitglieder der Elite sein, während unsere Entscheidungen Beziehungen zu unterschiedlichen Fraktionen verändern. Zusätzlich treibt auf der Station ein intelligenter KI-Chip sein Unwesen, der menschliche Wirte übernimmt. Erkennen wir die sogenannten Augs nicht rechtzeitig, reicht es irgendwann nicht mehr, nur Preise auszuhandeln und verdächtige Ware unter dem Ladentisch verschwinden zu lassen.

Jedes Geschäftsmodell bringt seine eigenen Probleme mit

Probably Stolen lässt uns schon beim Start entscheiden, womit wir unser Geld verdienen wollen. Waffen, Chemikalien, Wasser, Landwirtschaft oder Hehlerei folgen unterschiedlichen Regeln und verlangen eigene Maschinen, Genehmigungen oder Kenntnisse. Wer es besonders unbequem möchte, beginnt dagegen mit praktisch nichts und muss sich den ersten brauchbaren Warenbestand erst selbst erarbeiten.

  • Ware erst prüfen, dann verkaufen: Zigaretten werden auf Echtheit untersucht, Wasser muss getestet und gefiltert werden und seltene Gegenstände wollen korrekt bewertet sein. Wer den tatsächlichen Wert falsch einschätzt, trägt den Verlust selbst.
  • Zwischen legal und lukrativ: Gefälschte Produkte lassen sich als Originale ausgeben, gestohlene Waren weiterverkaufen und Schmuggelware vor den Behörden verstecken. Kontrollen, Beschlagnahmungen und Bestechung gehören damit ebenso zum Geschäftsalltag wie Einkauf und Verkauf.
  • Mehr als ein Pfandladen: Neben Waffenhandel und Chemie können wir unter anderem als Wasserhändler, Hydrokultur-Farmer oder Organhändler arbeiten. Produktionsmaschinen und Rezepturen erweitern den Laden um eigene Herstellungsketten.
  • Fraktionen beobachten jeden Handel: Beziehungen schaffen Zugang zu besonderen Waren, Schutz und neuen Möglichkeiten, machen uns aber gleichzeitig für konkurrierende Gruppen interessanter. Auch einzelne Verkaufsentscheidungen können deshalb langfristige Folgen haben.
  • Die Miete steigt weiter: Unabhängig davon, wie erfolgreich eine Woche läuft, wird unser Geschäft zunehmend teurer. Wer zurückfällt, verliert Attraktivität und Kundschaft und muss womöglich ausgerechnet mit riskanteren Geschäften versuchen, den finanziellen Absturz noch aufzuhalten.
Füg uns bitte bei Google als bevorzugte Quelle hinzu. Vielen Dank!
Folgen

Unser Feature-Fokus: Probably Stolen sieht zunächst nach einer weiteren Ladensimulation aus, baut den wirtschaftlichen Druck aber ungewöhnlich eng mit seinen Entscheidungen zusammen. Bei Ning Pan von Questing Goose Studio nennt Space Station 13 und Papers, Please selbst als wichtige Einflüsse, trotzdem geht es hier nicht einfach darum, Waren richtig einzusortieren oder Kunden möglichst effizient abzufertigen. Wir entscheiden gleichzeitig, welche Form von Risiko wir überhaupt zu Geld machen wollen. Waffen bringen Kontrollen, Chemikalien eigene Gefahren, Schmuggelware kann Razzien auslösen und selbst ein eigentlich lukrativer Einkauf wird problematisch, wenn danach die Miete nicht mehr bezahlt werden kann.

Interessant ist auch die Entstehungsgeschichte. Probably Stolen begann als Soloprojekt und ging aus dem eingestellten rundenbasierten Sci-Fi-Crawler Space Looter hervor, bevor sich rund um Chefentwickler Bei Ning Pan ein kleines Team bildete. Aus dieser vergleichsweise kleinen Idee ist inzwischen ein Projekt geworden, dessen ersten Steam-Playtest bereits mehr als 180.000 Spieler ausprobiert haben.

Probably Stolen - Status Quo

Probably Stolen soll im Laufe des Jahres 2026 für PC erscheinen. Seit Anfang August läuft allerdings bereits ein öffentlicher Steam-Playtest, den nach Angaben des Publishers inzwischen mehr als 100.000 Spieler ausprobiert haben. Ebenso viele Nutzer hatten Probably Stolen Ende August bereits auf ihrer Wunschliste.

Am 14. September 2026 folgt im Rahmen der tinyBuild Connect 2026 nun die Bekanntgabe des Releasedatums und eine reguläre Steam-Demo. Die neue Demo enthält mit dem Water Merchant einen neuen Startweg und übernimmt zahlreiche Änderungen aus dem bisherigen Spieler-Feedback, darunter komfortableres Verschieben mehrerer Gegenstände, Werkzeug-Schnellzugriffe und eine neue Maschine. Spielstände aus dem bisherigen Playtest können in die Demo übernommen werden.

Worum geht es in Probably Stolen?

Probably Stolen ist eine Cyberpunk-Ladensimulation auf einer dystopischen Raumstation. Wir kaufen, prüfen, produzieren und verkaufen Waren, bewegen uns zwischen legalen und illegalen Geschäften und versuchen genügend Geld zu verdienen, bevor steigende Mietkosten und unsere Entscheidungen das Geschäft ruinieren.

Probably Stolen auf einen Blick: Cyberpunk-Ladensimulation von Questing Goose Studio und Publisher tinyBuild · Einzelspieler · verschiedene Geschäftsmodelle von Waffen bis Wasserhandel · Fraktionen, Schmuggel und Produktionsketten · Steam-Demo ab 14. September · Release: 2026