UNFROST: Kooperativer Horror-FPS mit nuklearem Countdown in der Antarktis

Manche Horror-Kreaturen lassen sich mit genügend Munition, einer guten Taschenlampe und etwas Nervenstärke bezwingen. Die Riftborne aus UNFROST gehören nicht dazu. Die uralten Wesen, die nach der Entdeckung seltsamer Ruinen in der Antarktis auftauchen, reagieren nicht auf gewöhnliche Waffen. In dem Koop-Horror-FPS von Nord Unit müssen wir sie deshalb zuerst verstehen: Hinweise sammeln, Anomalien untersuchen, ihre Schwachstelle herausfinden und anschließend den einzig möglichen Angriff vorbereiten. Der Haken? Sobald der nukleare Schlag ausgelöst ist, bleibt der Gruppe nur noch die Flucht vor dem Einschlag.
Wir werden als Teil einer Einsatzgruppe in eine lebensfeindliche antarktische Operationszone geschickt. Dort warten verlassene Stationen, gefrorene Ruinen und Anomalien, die es zu untersuchen gilt. Die Riftborne sind allerdings keine Gegner, die geduldig am Ende einer Mission warten. Sie verfolgen die Gruppe von Beginn an, reagieren auf unsere Aktionen, zerstören Teile der Umgebung und verändern den Verlauf eines Einsatzes. Aus dem klassischen Horror-Szenario wird so eine Mischung aus Untersuchung, Überlebenskampf und einer Extraktion, bei der die richtige Erkenntnis wichtiger sein könnte als das größte Gewehr.
Proben, Schneestürme und ein einziger Versuch
UNFROST setzt seine Spannung nicht allein auf die Kreatur, sondern auf den Druck, unter extremen Bedingungen die richtigen Entscheidungen treffen zu müssen:
- Was Kugeln nicht lösen können: Die Riftborne sind gegen konventionelle Waffen immun. Wir müssen Proben sichern, Anomalien scannen und Beweise auswerten, um die individuelle Schwachstelle der Kreatur herauszufinden.
- Die Antarktis als zweiter Gegner: Eiseskälte, Schneestürme und die allgemeine Härte der Umgebung belasten die Gruppe permanent. Wärme, Vorräte und geistige Stabilität wollen ebenso im Blick behalten werden wie die Kreatur selbst.
- Arbeitsteilung unter Druck: Während ein Teammitglied Daten sichert oder eine Anomalie untersucht, kann ein anderes den Umkreis absichern oder wichtige Ausrüstung durch einen Schneesturm transportieren. Die Gruppe muss Informationen teilen und sich rechtzeitig wieder zusammenfinden.
- Ein Riftborne, das mitjagt: Die Kreatur verändert das Schlachtfeld, reagiert auf das Vorgehen der Spieler und zwingt die Gruppe zum Umdenken. Sie ist damit nicht bloß das Ziel einer Mission, sondern bestimmt ihre Gefahr von Anfang an mit.
- Kein Einsatz gleicht dem nächsten: Prozedural erzeugte Karten, wechselndes Wetter, dynamische Lichtverhältnisse, zufällige Ziele und unterschiedliche Hinweiskombinationen sollen dafür sorgen, dass die Ermittlungsarbeit nicht nach einem festen Muster abläuft.
Unser Feature-Fokus: Der stärkste Gedanke hinter UNFROST ist der Umgang mit dem nuklearen Schlag. Die Gruppe darf ihn nicht einfach jederzeit abrufen, sondern muss vorher die richtige Schwachstelle des Riftborne bestimmen und den passenden Sprengkopf konfigurieren. Ein falscher Schluss bedeutet einen verlorenen Versuch. Dadurch könnte jede Expedition eine andere Art von Horror erzeugen: Nicht nur die Kreatur und die Kälte machen Angst, sondern auch die Frage, ob das Team aus seinen Hinweisen wirklich die richtige Antwort gezogen hat.
UNFROST - Status Quo
UNFROST soll 2026 für PC via Steam erscheinen, ein konkretes Releasedatum steht noch nicht fest. Nord Unit plant Einsätze für ein bis vier Spieler. Deutsche Texte und Untertitel sind vorgesehen, während die Steam-Deck-Kompatibilität noch unbekannt ist. Wer den antarktischen Einsatz im Blick behalten möchte, kann UNFROST bereits auf die Wunschliste setzen.










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