Railborn: Koop-Survival auf Schienen mit mobilem Zug-Basisbau

Mit Railborn kündigt das kanadische Entwickler-Duo Washbear Studio, das sich 2020 bereits mit der Management-Simulation Parkasaurus einen Namen machte, ein ambitioniertes Open-World-Survival-Spiel an. Auf einem feindseligen, sterbenden Alien-Planeten, der von einem gigantischen, verzweigten Schienennetz überzogen ist, kämpfen bis zu vier Spieler ums Überleben. Die einzige Konstante in dieser lebensfeindlichen Umgebung ist der eigene Zug, der Stück für Stück zu einer fahrenden Festung und autarken Zuflucht ausgebaut wird.
Der Kern von Railborn liegt in der stetigen Weiterentwicklung der mobilen Basis. Aus dem sprichwörtlichen Nichts heraus muss die Umgebung nach dringend benötigten Ressourcen abgesucht werden, um den Zug Waggon für Waggon zu erweitern. Da das Verlassen der schützenden Wände schnell in einen Kampf gegen das Ersticken oder Verhungern mündet, ist eine vorausschauende Planung der Stopps und Routen auf den weitläufigen Gleisanlagen überlebenswichtig.
Ökologische Rettung, Energiemanagement und außerirdische Monolithen
Das Überleben auf dem Schienen-Planeten erfordert nicht nur den reinen Ausbau des Zuges, sondern auch das komplexe Management aller Bordsysteme:
- Detaillierter Basisbau: Der Zug wird völlig frei Stockwerk für Stockwerk und Waggon für Waggon konstruiert. Die Energiekreisläufe, der Ressourcenfluss sowie die Wassergewinnung und -verteilung müssen manuell verwaltet werden.
- Mobile Biome: Ein zentrales Ziel ist die ökologische Rettung. Auf dem sterbenden Planeten können seltene Pflanzen geborgen werden, um mit ihnen im Inneren des Zuges behutsam eigene, kleine Biome aufzubauen und zu pflegen.
- Verzweigte Gleiswelt: Die Reise führt durch Berge und bis in die Meere hinein. Die Gleisanlagen bergen neben verlassenen Kolonisten-Außenposten auch mysteriöse Alien-Monolithen, deren Geheimnisse es zu lüften gilt.
- Das ultimative Ziel: Im späteren Spielverlauf münden die Bemühungen in einem ambitionierten Rettungsversuch. Der Zug muss auf einem massiven Gleisstrang bis in den Weltraum gesteuert werden, um die Umwelt und die versprengten Kolonisten vor dem Untergang zu bewahren.
Unser Feature-Fokus: Railborn kombiniert den klassischen Survival-Drill mit einem hochinteressanten, mobilen Basisbau-Konzept. Die Möglichkeit, das eigene Gefährt nicht nur als Transportmittel, sondern als komplexes Ökosystem mit eigenen Biomen und Energiekreisläufen zu verwalten, gibt dem Genre im Koop-Modus eine wunderbar frische, logistische Komponente.
Railborn - Status Quo
Die grundlegende Idee zu Railborn existierte bei Washbear Studio bereits vor über sechs Jahren, scheiterte damals jedoch noch an den technischen Limitierungen. Mit dem Wechsel auf die Unreal Engine nahm die Entwicklung vor gut zwei Jahren konkrete Formen an. Aktuell finden erste Alpha-Tests statt, um die Systeme auf Herz und Nieren zu prüfen. Der offizielle Start in den Early Access auf Steam ist für das laufende Jahr 2026 angesetzt, aktuell aber noch ohne konkreten Termin.










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