Willkommen auf Indiegames-Inside.de

Indiegames Inside ist Steam Kurator und Showcase für spannende Spiele von morgen. Wir tauchen regelmäßig in die Flut von Indie-Veröffentlichungen ein, fischen die funkelnden Perlen heraus und stellen sie dir schon vor dem Release vor. Denn deine Steam-Wunschliste füllt sich schließlich nicht von allein.

Dank der mittlerweile unüberschaubaren Zahl an kreativen Indieentwicklern gibt es im Genre der Indie Games permanent etwas Neues zu entdecken und wir haben die Gelegenheit, Euch hier regelmäßig ein paar tolle neue Spiele vorzustellen.

Viel Spaß beim Stöbern!

Emberville: Action-RPG trifft auf Stadtaufbau und Farming

Emberville

Manche Action-Rollenspiele schicken uns direkt in den nächsten Dungeon, während andere uns erst einmal ein Feld bestellen, Möbel aufstellen oder das Dorfleben kennenlernen lassen. Emberville möchte offenbar beides verbinden. Der Begriff „Diablo meets Stardew Valley“, den unter anderem IGN für das Spiel verwendet, trifft die Richtung dabei erstaunlich gut: Entwickler Cygnus Cross kombiniert rasante Kämpfe, Klassen und Beute mit Farming, Crafting, dem Wiederaufbau einer zerstörten Stadt und einem eigenen kleinen Rückzugsort. 

Monastery: Ora et Labora - Management-Sim zwischen Gebet, Bierbrauen und Klosterbau

Monastery: Ora et Labora

Ein mittelalterliches Kloster klingt zunächst nach Ruhe, Gebeten und langen Gängen aus kaltem Stein. Wer jedoch als Abt für eine wachsende Bruderschaft verantwortlich ist, muss sich auch um deutlich weltlichere Dinge kümmern: Nahrung, Wasser, Kräuter, Werkzeuge und die Frage, ob genug Mönche gerade auf dem Feld arbeiten, Manuskripte verzieren oder lieber Bier brauen. In Monastery: Ora et Labora von Dragonkin Studios übernehmen wir genau diese Aufgabe und führen ein Kloster nach dem bekannten Leitsatz „Bete und arbeite“ durch die Herausforderungen des Mittelalters.

Loot List: Diebstahlsimulator in dem die Gummiente wichtiger als der Goldbarren sein kann

Loot List: Diebstahlsimulator

In den meisten Heist-Spielen sind Goldbarren, Diamanten und volle Banktresore die großen Ziele. Loot List: Diebstahlsimulator sieht das etwas lockerer. Hier kann eine Bananenschale plötzlich wichtiger sein als der wertvollste Schmuck im Raum, wenn sie auf der Loot List steht. Solo-Entwickler Anoft arbeitet an einem physikbasierten Koop-Heist-Spiel, das sorgfältig geplante Einbrüche genauso zulässt wie komplette Eskalationen. Ob wir uns leise an Wachen vorbeischleichen oder beim Versuch, einen Toaster aus einem Spukanwesen zu stehlen, versehentlich einen Großbrand auslösen, entscheidet am Ende vor allem die Mission und unser Improvisationstalent.

Dear Passengers: Mit der schlimmsten Airline der Welt ins Koop-Chaos

Dear Passengers

Bei den meisten Fluggesellschaften steht Sicherheit an erster Stelle. In Dear Passengers schafft sie es offenbar gerade noch so in die Top 3. Das neu angekündigte Koop-Spiel von FLEXUS macht uns zur Crew der schlechtesten Airline der Welt. Während eine Person den zunehmend ramponierten Flieger durch die Luft steuert, versucht der Rest der Mannschaft, Passagiere, Gepäck und fragwürdige Fracht irgendwie unter Kontrolle zu halten. Essen servieren, Getränke verteilen und eine halbwegs ruhige Reise gewährleisten? Laut Spielbeschreibung sollten wir davon zumindest zwei Dinge hinbekommen.

Cobalt Miner: Mit Kobalt, Drohnen und Elektromotorrad aus der Schuldenfalle

Cobalt Miner

Wenn eine Rechnung so groß ist, dass sie über das gesamte Leben bestimmt, bleibt für große Träume nur wenig Platz. In Cobalt Miner schulden wir einer skrupellosen Megacorporation so viel, dass aus Arbeit schnell eine Frage des Überlebens wird. Entwickler Digital Deer Studio und Publisher MadOctopus versetzen uns dafür in die USA des Jahres 2046: Wasser ist knapp, das Land liegt brach und Konzerne kontrollieren nahezu alles. Unser einziger Weg aus dem Vertrag führt tief unter die Oberfläche. Wir bauen Kobalt ab, verkaufen Ressourcen und versuchen, uns mit jeder Lieferung ein kleines Stück Freiheit zurückzuholen.

Die besten Incremental Games: Ausgabe 1 – 10 Indie-Tipps zum Klicken und Optimieren

Die besten Incremental Games: Ausgabe 1 – 10 Indie-Tipps zum Klicken und Optimieren

Wir alle kennen diesen magischen Moment: Anfangs sammeln wir noch mühsam die ersten Ressourcen, kaufen ein bescheidenes Upgrade und setzen damit eine Entwicklung in Gang, die sich kaum noch aufhalten lässt. Die Zahlen steigen, neue Systeme greifen ineinander und aus kleinen Fortschritten entsteht ein Aufbau, an dem wir immer weiter feilen möchten.

Manche Incremental Games begleiten uns entspannt auf dem zweiten Monitor, andere lassen uns aktiv Planeten abernten, Landschaften reinigen oder ganze Königreiche verwalten. Egal ob gemütliches Idle Farming, kurze Erzählung oder komplexe Automatisierung: Der besondere Reiz liegt darin, dass nahezu jede Entscheidung und jedes Upgrade einen spürbaren Unterschied macht.

Die Indie-Szene liefert dem Genre unermüdlich neue Ideen und spannende Kombinationen. Ein einziger Artikel könnte dieser Vielfalt kaum gerecht werden. Deshalb starten wir auf Indiegames Inside eine neue Reihe.

The Last Comfort: Ein Teddybär kämpft gegen die dunklen Träume eines kranken Kindes

The Last Comfort

Ein Teddybär steht normalerweise für Geborgenheit. Für die kleinen Monster unter dem Bett, für ruhige Nächte und für die kindliche Vorstellung, dass jemand über uns wacht, wenn das Licht ausgeht. In The Last Comfort wird aus genau diesem vertrauten Begleiter jedoch ein Kämpfer. Entwickler ∙DELMAR schickt uns als Tedd durch die dunkle, zerbrochene Gedankenwelt eines schwer kranken Kindes. Zwischen Erinnerungen, Albträumen und einer unaufhaltsam wirkenden Krankheit will der kleine Bär seinen Besitzer heilen und retten.

DIVE or DIE: Survival-Roguelite mit Camp-Management und gnadenlosem Unterwasser-Horror

DIVE or DIE - Children of Rain

Drei Jahre nachdem uns Dave the Diver mit sonnigem Urlaubsflair und entspanntem Sushi-Management verzaubert hat, schlägt DIVE or DIE: Children of Rain in eine ähnliche spielerische Kerbe, tauscht aber die idyllische Lagune gegen einen Ozean gefüllt mit pechschwarzem Lovecraft-Horror aus. Das französische Drop Rate Studio und Publisher Dear Villagers schicken uns im Spiel auf einen gnadenlosen, 40-tägigen Wettlauf gegen die Zeit, bei dem Ressourcenmanagement, knallharte Roguelite-Mechaniken und die blanke Panik im dunklen Wasser regieren.

Salt & Soul: Cozy-Adventure mit einem kleinen Salzstreuer auf großer Rezeptreise

Salt & Soul: Pocket Chef's Adventure

Wer beim Film Ratatouille schon immer das Gefühl hatte, dass eine Küche aus der richtigen Perspektive wie ein gewaltiger Abenteuerspielplatz wirken könnte, sollte Salt & Soul: Pocket Chef's Adventure im Auge behalten. Entwickler Opus Mechanica Studios schickt uns in diesem atmosphärischen Adventure in die ungewöhnliche Rolle eines kleinen, zerbrechlichen Salzstreuers aus Porzellan. Vom Geist einer geliebten Großmutter besessen, erwachen wir zum Leben und finden uns in einer riesigen Küche wieder, die sich zwischen warmen Erinnerungen, gefährlichen Höhen und dampfenden Herdplatten in eine ganz eigene kleine Welt verwandelt.

Cursemark: Dark Fantasy Action-Roguelite mit gigantischen Synergien

Cursemark

Wer sich gerne in komplexe Spielsysteme hineinfuchst und stundenlang an der richtigen Mischung aus Zaubern, Runen und Modifikatoren tüftelt, sollte Cursemark im Auge behalten. Das Action-Roguelite von Entwickler CLYDE games und Publisher Mad Mushroom schickt uns in eine verfallene Dark-Fantasy-Welt, in der Experimente wichtiger sind als stumpfes Grinden. Statt uns endlos mit langsamer Progression hinzuhalten, drückt uns das Spiel früh einen erstaunlich flexiblen Baukasten in die Hand. Die Grundidee ist einfach: Als verfluchter Mage-Knight sterben wir oft, bauen aber schon nach kurzer Zeit Synergien zusammen, die den Bildschirm in ein einziges Effektgewitter verwandeln.