Substructure - Fabriken bauen und die Geheimnisse eines fremden Planeten freilegen

Substructure - Fabrikbau zwischen Oberfläche und Planetenkern

Substructure beginnt mit einer Entdeckung, die gleichermaßen Angst und Neugier auslöst. Ein interstellarer Himmelskörper nähert sich auf Kollisionskurs unserem Sonnensystem, bedrohlich unklar, ob er eine Gefahr oder eine einmalige Chance darstellt. Das britische Studio Dubious Design schickt uns als Teil einer hastig zusammengestellten Expedition auf die Oberfläche dieses Wanderplaneten, wo wir zunächst großflächige, automatisierte Fabrikanlagen errichten, bevor wir uns Schicht für Schicht tiefer in sein Inneres vorarbeiten.

Anders als viele vergleichbare Automatisierungsspiele setzt Substructure dabei nicht nur auf Fabrikhallen und Förderbänder, sondern auch auf waschechte Landwirtschaft. Von einzeln gepflanzten Samen bis zu drohnenbetriebenen Mega-Farmen versorgt uns die überraschend grüne Oberfläche des Planeten mit den Rohstoffen, die unsere Industrie am Laufen halten. Je tiefer wir graben, desto fremdartiger werden allerdings die Bedingungen: Manche Gesteinsarten lassen sich nur im Dunkeln abbauen, bestimmte Pflanzen gedeihen ausschließlich unterirdisch, und nahe des Planetenkerns verändert sich die Verarbeitung von Rohstoffen grundlegend. Wer zu unbedacht in die Tiefe vordringt, weckt zudem Bedrohungen, die besser dort geblieben wären, wo sie waren.

Vertikale Logistik zwischen Feldern, Fabriken und Finsternis

Der Fortschritt in Substructure verläuft dabei nicht nur nach unten, sondern verzahnt sich über mehrere Ebenen hinweg miteinander.

  • Landwirtschaft als Fundament: Von einzeln gepflanzten Samen bis zu automatisierten Mega-Farmen bildet der Ackerbau eine ebenso wichtige Grundlage wie die eigentliche Industrie.
  • Vertikale Fördertechnik: Programmierbare Plattformen transportieren Rohstoffe, verarbeitete Güter und ganze Fabrikteile zwischen den unterschiedlichen Ebenen des Planeten.
  • Wechselnde Umweltbedingungen: Licht, Feuchtigkeit und Hitze beeinflussen, welche Ressourcen sich wo überhaupt abbauen oder verarbeiten lassen, was auf jeder neuen Ebene für frisches Kopfzerbrechen sorgt.
  • Kreisläufe in beide Richtungen: Tief unter der Oberfläche gefundene Materialien verbessern oft auch Prozesse weiter oben, wodurch sich Fortschritt nicht nur linear nach unten, sondern in beide Richtungen entfaltet.
  • Koop von Anfang an: Ob allein oder mit einer ganzen Gruppe befreundeter Ingenieure, Spielstände lassen sich jederzeit zwischen Solo- und Mehrspielermodus wechseln.
  • Mod-Unterstützung von Tag eins an: Einfache Skript-Anpassungen erlauben es, das Spiel neu auszubalancieren oder eigene Ressourcen, Gebäude und Rezepte hinzuzufügen.
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Unser Feature-Fokus: Dass die beiden Köpfe hinter Dubious Design zuvor UltraCube entwickelt haben, eine der bekanntesten Factorio-Mods überhaupt, ist mehr als nur eine nette Randnotiz. Anders als die meisten Automatisierungsspiele, die auf endlose Expansion setzen, drehte sich UltraCube um die Optimierung eines einzigen, unersetzlichen Katalysators, ein Designprinzip, das sich in Substructures vielschichtigem Ebenen-System und den begrenzten, ortsgebundenen Ressourcen deutlich wiederzuerkennen scheint. Mit Hooded Horse, bekannt für ein gutes Gespür für ambitionierte Strategie- und Aufbauspiele, steht zudem ein erfahrener Publisher hinter diesem ersten eigenen Projekt des noch jungen Studios.

Substructure - Status Quo

Substructure wurde im Dezember 2025 im Rahmen der PC Gaming Show Most Wanted vorgestellt und soll zunächst über den Early Access von Steam erscheinen, ein konkretes Datum steht noch aus. Eine spielbare Demo gibt es aktuell noch nicht, wer das Projekt im Blick behalten möchte, kann es aber schon jetzt auf die Steam-Wunschliste setzen.