DRIFT: Beklemmender Sci-Fi-Horror auf einer isolierten Raumstation

Das 2022 in Bengaluru gegründete Crux Game Studios hat sich durch kompakte, atmosphärische Grusel-Happen wie Within oder Decrypt bereits einen Namen in der Szene gemacht. Nun wagt sich das Team an sein nächstes großes Projekt und zieht uns mit DRIFT in die unendliche, pechschwarze Schwärze des Weltalls. Uns erwartet ein waschechtes Hard-Sci-Fi-Szenario gepaart mit intensivem psychologischem Horror.
Als interplanetarer Vermessungsingenieur stranden wir auf einem abgelegenen orbitalen Außenposten im tiefen Weltraum. Die Mission ist nach katastrophalen Systemausfällen komplett gescheitert. Der einzige Crew-Kollege ist auf schreckliche Weise ums Leben gekommen, die Verbindung zur Erde ist vollständig abgerissen und die Lebenserhaltungssysteme drohen jeden Moment zu kollabieren. Abgeschnitten von jeglichem menschlichen Kontakt bleibt uns nur die allgegenwärtige KI der Station als Gesellschaft, während wir gleichzeitig von unerklärlichen, grauenvollen Erscheinungen heimgesucht werden, die tief in unserer eigenen, gequälten Vergangenheit verwurzelt sind.
Lebenserhaltung und der Verlust des Verstandes
DRIFT entfaltet seine Geschichte in einer post-AGI-Zukunft über ein Jahrhundert vor unserer Zeit, in der die Menschheit zwar die Sterne kolonisiert hat, aber in absoluter Abhängigkeit von künstlicher Intelligenz lebt. Beim Erkunden der labyrinthartigen Gänge der Raumstation OSS Anvesha müssen wir nicht nur die marode Technik reparieren, um die drohende Katastrophe abzuwenden, sondern uns auch einem übermächtigen, unaussprechlichen Feind stellen. Das Gameplay setzt dabei voll auf eine dichte First-Person-Erfahrung, bei der wir folgenschwere Entscheidungen treffen und stetig gegen die eigenen, schwindenden Sinne ankämpfen müssen.
- Hard-Sci-Fi mit Tiefgang: Ein hochdetailliertes, realistisches Zukunftsszenario, in dem unsere hochentwickelte Technologie zur existenziellen Bedrohung wird.
- Taktisches Systemmanagement: Wir müssen die ausfallenden Systeme der Station manuell instand setzen, um das nackte Überleben zu sichern.
- Psychologischer Terror: Die Isolation und das Grauen in den Schatten zwingen uns dazu, aktiv um die eigene geistige Gesundheit zu kämpfen.
- Narrativer Fokus: Durch das Erkunden der dunklen Winkel der Station setzen wir das Puzzle einer packenden, emotionalen Geschichte Stück für Stück zusammen.
Unser Feature-Fokus: Crux Game Studios verzichtet bei DRIFT komplett auf das typische Action-Feuerwerk und setzt stattdessen auf die psychologische Demontage des Protagonisten. Die Kombination aus harter Science-Fiction, dem zermürbenden Kampf gegen den Systemausfall und der totalen Isolation im Angesicht einer übermächtigen Bedrohung verspricht ein intensives Kammerspiel im All.
Ungewissheit in den Sternen
Ein konkretes Veröffentlichungsdatum gibt es für den atmosphärischen Sci-Fi-Trip leider noch nicht, das Spiel ist für das Jahr 2026 angekündigt. Wer ein Faible für klaustrophobischen Weltraum-Horror im Stile von Dead Space oder Event Horizon hat, sollte sich den Titel aber definitiv schon jetzt auf die Steam-Wunschliste packen.










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