ReStory: Gemütlicher Retro-Reparatur-Simulator im Japan der 2000er Jahre

ReStory: Chill Electronic Repairs

Wer beim Gedanken an klobige Klapphandys, die erste Sony PSP oder das charakteristische Aufklappen des Nintendo DS sofort wohlig-warme Nostalgie verspürt, ist bei ReStory: Chill Electronics Repairs an der richtigen Adresse. Mit seinem neuen Spiel liefert uns Entwickler Mandragora (bekannt für I Am Future und das kultige Skyhill) in Zusammenarbeit mit Publisher tinyBuild einen wunderbar entspannten Werkstatt-Simulator, der uns tief in das Tokio der Jahrtausendwende eintauchen lässt.

Das Konzept von ReStory ist so simpel wie genial: Wir schlüpfen in die Rolle eines Ladenbesitzers im legendären Elektronikviertel Akihabara. Ohne Zeitdruck oder künstlichen Stress führen wir unsere kleine Reparaturwerkstatt, nehmen defekte Geräte von Kunden an und hauchen ihnen auf der Werkbank neues Leben ein. Dabei verbindet ReStory handfestes Tüfteln mit einer unerwartet tiefgründigen Story-Komponente.

Schrauben, Löten und eine offizielle Atari-Lizenz

Das Gameplay auf der Werkbank ist haptisch und wunderbar detailliert umgesetzt. Wir reparieren eine Vielzahl an Geräten, die stark an die ikonischen Handhelds und Gadgets der 2000er angelehnt sind.

  • Detailverliebte Reparaturen: Jedes Gerät muss händisch aufgeschraubt werden. Wir befreien Platinen von Staub, tauschen defekte Bildschirme aus, löten neue Verbindungen und setzen alles wieder sorgfältig zusammen.
  • Echte Retro-Konsolen: Dank einer offiziellen Kooperation mit Atari landen sogar originalgetreue Nachbildungen wie der Atari Lynx, der Atari 2600 oder der Jaguar auf unserem Reparaturtisch.
  • Shop-Management: Neue Ersatzteile bestellen wir stilecht über einen klobigen In-Game-Webbrowser im feinsten Y2K-Design.
  • Kreative Freiheit: Mit einem Airbrush-Werkzeug können wir die reparierten Gadgets auf Wunsch optisch anpassen und unseren Kunden echte Unikate übergeben.

Unser Feature-Fokus: ReStory ist nicht nur eine hübsche Technik-Simulation. Jeder Kunde, der unseren Laden betritt, bringt seine eigene, kleine Geschichte mit. Die Entscheidungen, die wir treffen, haben spürbare Konsequenzen. Finden wir brisante Daten auf dem Klapphandy eines ehemaligen Yakuza-Mitglieds? Melden wir den Fund oder schweigen wir? Diese narrative Ebene gibt dem Schrauben und Löten ein angenehmes erzählerisches Gewicht, verzweigt die Handlung des Spiels und führt zu unterschiedlichen Enden, was auch die Wiederspielbarkeit erhöht.

ReStory - Status Quo & Demo

Wer Lust auf ruhiges Tüfteln und die besondere Atmosphäre des Tokioter Stadtlebens hat, muss gar nicht mehr lange warten. Der Release für den PC (via Steam) ist für den Sommer 2026 geplant, ein konkretes Releasedatum gibt es aber noch nicht. Wer mag, kann sich schon jetzt eine kostenlose Demo auf Steam herunterladen, die ersten eigenen Lötversuche an einem kaputten Handheld wagen und entdecken, warum das Spiel bereits 500.000 Wishlists gesammelt hat.