Emberville: Action-RPG trifft auf Stadtaufbau und Farming

Emberville

Manche Action-Rollenspiele schicken uns direkt in den nächsten Dungeon, während andere uns erst einmal ein Feld bestellen, Möbel aufstellen oder das Dorfleben kennenlernen lassen. Emberville möchte offenbar beides verbinden. Der Begriff „Diablo meets Stardew Valley“, den unter anderem IGN für das Spiel verwendet, trifft die Richtung dabei erstaunlich gut: Entwickler Cygnus Cross kombiniert rasante Kämpfe, Klassen und Beute mit Farming, Crafting, dem Wiederaufbau einer zerstörten Stadt und einem eigenen kleinen Rückzugsort. 

Wir erwachen ohne Erinnerungen im Vitromotus, einem riesigen unterirdischen Gefängnis, aus dem es zunächst kein Entkommen zu geben scheint. In dieser düsteren Welt ist der Tod nicht dauerhaft: Die geheimnisvolle Energie Kymia bringt die Gefangenen zurück ins Leben und hat über Jahre hinweg bizarre Biome, gefährliche Kreaturen und eine veränderte Gefängniswelt hervorgebracht. Während wir uns durch Tunnel, Ruinen und feindliche Gebiete kämpfen, begegnen wir den Bewohnern der einst blühenden Stadt Emberville. Retten wir sie, kehren sie in ihre Heimat zurück, helfen beim Wiederaufbau und teilen ihre Berufe, Geschichten und Aufgaben mit uns.

Kombos, Kymia und eine Stadt, die Hilfe braucht

Emberville möchte die düsteren Dungeons des Vitromotus mit einer deutlich ruhigeren Seite außerhalb der Kämpfe verbinden:

  • Action-Kampf mit eigener Spielweise: Gegen Kreaturen und Bosse setzt Emberville auf Nahkampf, Magie und Fernkampf. Timing, Positionierung und die richtige Reaktion auf Gegner sollen dabei ebenso wichtig sein wie die Wahl der eigenen Ausrüstung.
  • Waffen-Kombos und Klassenfähigkeiten: Unterschiedliche Waffen verfügen über gebundene Kombos, mit denen sich Angriffe aneinanderreihen lassen. Dazu kommen verschiedene Kampfklassen, deren aktive und passive Fähigkeiten teilweise von anderen erlernten Klassen übernommen werden können.
  • Die Rettung von Emberville: Gerettete Bewohner bringen nicht nur neue Quests mit. Sie helfen auch beim Wiederaufbau ihrer Häuser, vermitteln Berufe und machen die Stadt nach und nach zu einem lebendigen Ausgangspunkt für weitere Abenteuer.
  • Farming, Crafting und Sammeln: Neben dem Kampf können wir Pflanzen anbauen, Rohstoffe sammeln und daraus Ausrüstung, Tränke, Nahrung, Werkzeuge und weitere Gegenstände herstellen. Die entsprechenden Fähigkeiten sollen sich ebenfalls weiterentwickeln lassen.
  • Ein eigenes Anwesen: Innerhalb von Emberville steht uns ein anpassbarer Bereich zur Verfügung. Dort können Gebäude, Möbel, Pflanzen und Dekorationen platziert werden, während das Anwesen als Ort zum Herstellen von Gegenständen und zum Ausruhen dient.

Unser Feature-Fokus: Der spannendste Gedanke hinter Emberville ist für uns nicht nur der Weg tiefer in das Vitromotus, sondern der Rückweg nach oben. Jeder gerettete Bewohner soll neue Möglichkeiten nach Emberville bringen und den Wiederaufbau der Stadt vorantreiben. Wenn die Beute aus den Dungeons nicht bloß bessere Waffen liefert, sondern auch dabei hilft, eine zerstörte Gemeinschaft wieder mit Leben zu füllen, könnte der Mix aus Action-RPG, Handwerk und Stadtaufbau sehr gut aufgehen und zahlreiche Abende füllen.

Emberville - Status Quo und Early Access

Emberville startet am 27. Oktober 2026 auf Steam in den Early Access. Zum Beginn sollen laut Cygnus Cross bereits Inhalte vom Spielstart bis ins frühe bis mittlere Spiel, Einzelspieler-Unterstützung, Basisbau, Sammeln, Crafting, Farming, Kochen sowie Nahkampf-, Magie- und Fernkampfsysteme vorhanden sein.

Das Studio rechnet auf Grundlage der aktuellen Roadmap mit ungefähr zwölf Monaten bis zu einem umfassenden Stand und möchte die Entwicklung über Community-Feedback mitgestalten.Für die Vollversion sind unter anderem Steam-Workshop-Unterstützung, weitere Bosse, Biome, Monster, Schwierigkeitsoptionen und ein ausgebauterer Kreativbereich geplant.